Entscheidung im Streit um das zweitgrößte deutsche Casino

Die Würfel sind gefallen in zwei Jahren soll die zweitgrößte Spielbank Deutschlands im Merkurhaus entstehen. Die Verträge hierzu wurden am 1. April 2011 endgültig unterschrieben.

Die Würfel sind gefallen in zwei Jahren soll die zweitgrößte Spielbank Deutschlands im Merkurhaus entstehen. Die Verträge hierzu wurden am 1. April 2011 endgültig unterschrieben.

Spätestens im Frühjahr 2013 soll im Merkurhaus das zweitgrößte Casino, nach der Dortmunder Spielbank Hohensyburg eröffnet werden. So sehen es zumindest die Pläne von Dr. Theo Fuhs-Nötle, dem Geschäftführer der „Casino Royal-GmbH Waldbröl“ vor.

Die Verträge für diese Unternehmen wurden am 1. April unterschrieben und das Projekt ist durch Kreis, Land und Bund geschützt, die insgesamt 75% der Anteile besitzen. Für die Waldbröler mag dieses Casino einerseits eine Bereicherung sein, da Arbeitsplätze geschaffen werden und Touristen in die Stadt gelockt werden, doch andererseits dürfen die Einwohner des Orts nicht an den Roulette-, Baccara- oder Blackjack-Tischen in ihrem Heimatort spielen. Dieses Hausverbot wird jedoch nicht für die Spielautomaten gelten, die im Foyer angeboten werden sollen und für die es im Gegensatz zu den Spieltischen keine Kleiderordnung geben wird.

Die Waldbröler Spielbank soll zu einem Palast aus Glas und leichten Beton werden. Fuhs-Nötle erklärte, dass sie aus vergangenen Baussünden gelernt hätte und die Waldbröler aus architektonischer Sicht keinen Grund zur Beschwerde erhalten sollen.

Das Spielangebot soll im neuen Casino aus zehn Tischen für Poker, drei Tischen für Blackjack, zehn für amerikanisches und vier für französisches Roulette bestehen.

Die Stadt ist noch eifrig am weiterplanen und so wird auch die Möglichkeit geprüft, ob der Rathausneubaus sich nicht in dieses Projekt integrieren lässt. Eine Integration des Rathauses würde es der Stadt möglicherweise vereinfachen die Einnahmen aus dem Casino zu kontrollieren.

Bezüglich der Genehmigung machen sich die Waldbröler keine Sorgen, denn schließlich sind an der Casino Royal Waldbröl-Gesellschaft auch Kreis, Land und Bund beteiligt. Jetzt bleibt nur noch abzuwarten, ob die neue Spielbank die Kassen der Gemeinde füllen wird, Arbeitsplätze werden zumindest sicher geschafft.

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